
Kreuzung mit Umlaufsperren in der Allersberger Straße – so etwas ähnliches wollen wir an der neuen Tram nicht Foto: Achim Tüns
Lieber Ampel als Z - Kreuzung
Parallel zur neuen Tram nach Lichtenreuth soll ein 3 m breiter Zweirichtungs-Radweg verlaufen. Eine Kreuzung ist allerdings als „Z-Kreuzung“ geplant, soll also speziell gesetzte Umlaufsperren bekommen. Der ADFC schlägt auch hier eine Ampel vor.
eit November läuft das Planfeststellungsverfahren für die Straßenbahnverlängerung zur Brunecker Straße, also in den neuen Stadtteil Lichtenreuth. Höchste Zeit ist es auch, denn der Wohnungsbau ist schon in vollem Gange, da darf die Erschließung für ÖPNV und Rad nicht länger warten. Parallel zur neuen Tramtrasse von der Frankenstraße bis letztlich zur U-Bahnhaltestelle Bauernfeindstraße soll weitestgehend ein Zweirichtungs-Radweg mit 3 m Breite verlaufen, soweit so gut.
Die meisten Kreuzungen mit der Straßenbahn sollen „signalisiert“, also mit Ampeln ausgerüstet werden. Lediglich eine Kreuzung nördlich des neu angelegten Parks, die nur für Rad- und Fußverkehr gedacht ist, ist stattdessen als sog. Z-Kreuzung geplant, soll also speziell gesetzte Umlaufsperren bekommen. Das finden wir nicht so gut. Z-Kreuzungen dürften zwar etwas besser sein als normale Umlaufsperren, aber in anderen Städten gab es bereits schwere Unfälle an solchen Kreuzungen über Straßenbahnlinien. Außerdem sind Z-Kreuzungen mit Fahrradanhängern oder mit Lastenrädern nur schwer und manchmal gar nicht befahrbar.
Im Planfeststellungsverfahren hat der ADFC-Nürnberg daher angeregt, auch diese Kreuzung zu signalisieren, also mit einer Ampel auszustatten, die von der Tram bei Bedarf angesteuert wird.
Diese Kreuzung nördlich des Parks wird wichtig sein, um von Lichtenreuth zur Münchener Straße und von dort zum Volkspark Dutzendteich und den angrenzenden Grünflächen zu kommen. Der neue Park in Lichtenreuth ist zwar gut, aber letztlich doch klein, sodass sich Fahrten in die größeren Naherholungsgebiete jenseits der Münchener Straße anbieten werden.









