Frauentaler Weg

Frauentaler Weg © Albrecht Steindorff

Radroute Frauentaler Weg – Bamberger Straße – Spargelfeldweg erhalten!

CSU und Grüne haben im Nürnberger Stadtrat beantragt, die Lücke in der Bamberger Straße zwischen Spargelfeldweg und Schnepfenreuther Hauptstraße zu schließen in Form eines „Durchbau light“.

CSU und Grüne haben im Nürnberger Stadtrat beantragt, die Lücke in der Bamberger Straße zwischen Spargelfeldweg und Schnepfenreuther Hauptstraße zu schließen in Form eines „Durchbau light“ (siehe hier Punkt 3). Dadurch soll u. a. die Schleswiger Straße von Autoverkehr entlastet werden. So würde es u. a. möglich, mit dem Auto von der Marktäckerstraße bzw. Schleswiger Straße über den Frauentaler Weg und die Bamberger Straße zur Erlanger Straße oder Marienbergstraße zu fahren.

Der Frauentaler Weg ist heute eine wichtige Route für den Radverkehr, das steht auch in den Stadtratsunterlagen. Das gleiche gilt für die Bamberger Str. bis zum Spargelfeldweg. Die Stadtverwaltung hat schon darauf hingewiesen, dass bei einem Vollausbau der Bamberger Straße und des Frauentaler Wegs auch die Anlage neuer Radwege notwendig wäre. Dies trifft unseres Erachtens auch bei einem „Durchbau light“ der Bamberger Straße bis zum Frauentaler Weg zu.

Auch wenn es nur eine allmähliche, quasi schleichende Zunahme des Kfz-Verkehrs auf diesen Straßen gäbe, würde dies zusammen mit dem landwirtschaftlichem Verkehr und dem heute schon vorhandenen Kfz-Verkehr die Situation für den Radverkehr in diesem Bereich unangenehmer, auf die Dauer unerträglicher und auch unsicherer machen.

In einem Schreiben an die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses haben wir daher darum gebeten, einen „Durchbau light“ der Bamberger Straße immer nur zusammen mit der dann notwendigen Schaffung neuer autoarmer oder autofreier Radrouten zu betrachten, die auch allwettertauglich sein müssten.

Die Radrouten im Knoblauchsland sind einerseits für den Alltagsverkehr wichtig; sie machen es möglich, abseits der Hauptverkehrsstraßen mit ihren recht schwer erträglichen Verhältnisses zu fahren; sie helfen Umwege zu vermeiden, die motorisierten Fahrzeugen keine Probleme machen. Andererseits sind sie aber auch für den Freizeitverkehr wichtig. Sie ermöglichen damit Naherholung im fast noch städtischen Bereich und helfen mit, den Kfz-Verkehr ins Umland zu Naherholungszwecken zu begrenzen. Sie ermöglichen Erholung und Bewegung ohne größeren Zeitaufwand für die Anreise. Sie sind damit auch ein Ansatzpunkt im Kampf gegen die Bewegungsarmut.

Bei Vorstößen für neue Radwege oder Radrouten verweist die Stadtverwaltung z. Zt. regelmäßig auf die geplanten „Radvorrangrouten“. Die würden in diesem Fall aber nicht weiter helfen, da sie zu weit abseits von diesem Bereich liegen.

 

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Ausschnitt Fahrradstadtplan

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https://nuernberg.adfc.de/artikel/radroute-frauentaler-weg-bamberger-strasse-spargelfeldweg-erhalten

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radfahrende mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass du auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden kannst. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollte ich als Radler:in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Du hast keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radler:in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmer:innen zu rechnen. Passe deine Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalte dich vorhersehbar, in dem du beispielsweise dein Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halte Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer:innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachte immer die für alle Verkehrsteilnehmer:innen gültigen Regeln – und sei nicht als Geisterfahrer:in auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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