Fahrsicherheitstraining an der Steintribüne

Fahrsicherheitstraining an der Steintribüne © Klaus Tscharnke

Fahrsicherheitstraining

 

Du hast schon länger nicht mehr auf dem Rad gesessen? Du möchtest ein bisschen mehr an Sicherheit für Deine Wochenendtour gewinnen? Oder geht es Dir darum, Dich mit Deinem noch etwas ungewohnten neuen Pedelec vertrauter zu machen?

 

Dann sind die vom ADFC-Nürnberg angebotenen Fahrsicherheitskurse genau das Richtige für dich. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Trainiert wird in zwei Gruppe mit jeweils fünf Teilnehmern.

Die Kurse finden auf der für den Verkehr gesperrten Hermann-Böhm-Straße auf dem früheren Reichsparteitagsgelände (nahe Dutzendteich Südufer) statt. Sie dauern mit Pausen jeweils von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Ausgeschrieben ist das Angebot zwar als „E-Bike-Kurs“. Darauf wird auch der inhaltliche Schwerpunkt liegen. Vom Grundsatz her unterscheiden sich E-Bike-Trainingskurse aber nur unwesentlich von Fahrsicherheitstrainings für konventionelle Radfahrer.

Aktuelle Kursangebote und Anmeldung sind auf dem ADFC-Tourenportal möglich.

Geübt wird bei dem Kurs der Umgang mit kritischen Fahrsituationen, in die jeder Radfahrer und jede Radfahrerin immer wieder mal gerät: Etwa das rasche Ausweichen vor Hindernissen, das Meistern enger Kurven oder Holperstrecken, die Radbeherrschung im Schlingerkurs und das richtige Notbremsen. Auch Motor- und Akku-schonendes E-Bike-Fahren steht auf dem Programm. Die vier vom bayerischen ADFC-Landesverband ausgebildeten Fahrsicherheitstrainer:innen halten außerdem viele Sicherheits-Tipps bereit und geben auch Hinweise für sicheres Radfahren im Alltag – und das Üben zu Hause.

 

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Häufige Fragen von Alltagsradler*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radler*innen in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radler*in politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radfahrende mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollte ich als Radler*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radler*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmer*innen zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer*innen gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer*in auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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